Tag 11 - letzter Tag der Rallye, Jordanien
12.05.09
Schöne Grüße
an alle die solange auf diese Zeilen gewartet haben, aber es ist uns in den letzten Tagen nicht möglich gewesen unsere "Hausaufgaben" zu erfüllen. Aber gut, wir leben noch und es geht uns allen super.
Beginnen wir mit dem Morgen. Ich stehe früh auf, um noch in's Amphietheater zu gehen. Max ist auch gleich so weit und wir gehen nur auf die andere Straßenseite und sind schon drin. Es iMax ist auch gleich so weit und wir gehen nur auf die andere Straßenseite und sind schon drin. Es ist schon beeindruckend was die Römer so alles auf die Beine gestellt haben und vor allem in was für einer Entfernung zu Rom..
Nach unserer Besichtigung packen alle noch zusammen und das MikadoTea macht sich gleich davon, während wir noch zur Softiefraktion ins Hotel gehen und noch schnell frühstücken.
Dann sind auch wir so weit und fahren Richtung Grenze die ca. 100 km entfernt ist und bei dem der Übertritt um 10.30 Uhr (ich lach mich kaputt) erfolgen soll. Beim Eintreffen bietet sich ein ähnliches Bild wie bei der Einreise nach Syrien, Stau und Chaos. Es geht genauso weiter wie bei der Einreise, Anstehen, Bezahlen, Warten und und und. Die nehmen uns an verschiedenen Stellen wieder mehrere hundert Euronen ab, bis wir endlich nach 2 Stunden unsere Ausreisegenehmigung erhalten.
Dann weiter Richtung jordanische Grenze, auf der sie schon vorbereitet sind, hoffen wir. Es läuft gut und wir sind schnell durch, bis zur Stelle, an der wir unsere Ausweise abgeben müssen. Ab dann dauerts wieder, und zwar Stunden, die wir mit Kaffeetrinken, mit anderen Teams labern und ein paar Footbälle werfen überbrücken. Mit den Mädels von Dirndl Power kommen wir gleich gut ins Gespräch und auch mit vielen anderen. Auch sind die Jungs von Staubmaul, um Bernhard Hoecker, happy endlich da zu sein. Übrigens, Bernhard schreibt auch einen Blog, auf seiner HP unter staubmaul.de - schaut mal rein wenn Ihr Lust habt.
Eine für uns ganz besondere Leistung, haben die 2 Motorradfahrer (1Frau, 1Mann) vom Team 44, auf Ihren Bölt. Ja, es ist eine ganz besondere Stimmung, von Ausgelassenheit und Triumph.
Nach langem Warten, ich weiß nicht genau, weiteren ca.2 Stunden, darf endlich auch das "Chill out Desert Project" zur Wüstensonderprüfung. Die Beschreibung dorthin ist äußerst dürftig, aber wir finden es trotzdem. Schon von weitem ist die riesige Staubwolke zu sehen, die von den ganzen Verrückten aufgewirbelt wird. Nach ein paar Proberunden im Sand treten wir zum Start an. Immer teamweise gehts ca. 2 Kilometer gerade aus, bis zum Wendepunkt und wieder zurück. Kurz vor dem Ziel noch eine schnelle Acht fahren und durchs Ziel. Wow; das war megastark. Wir haben alles auf Video. Übrigens, es hat auch Verluste gegeben, ein Fünfer BMW hat sich überschlagen, der Spack!
Wir machen noch ein paar Abschlußfotos und auch noch ein Video mit Dirndl Power, incl. Lied und Tanzeinlage auf unseren 5 Autos, dann ist es geschafft:
HIER ENDET DIE ALLGÄU-ORIENT RALLYE!!
Wir verabschieden Manne und Jochen, die ein Mädel zum Flughafen mitnehmen. Unser Nachtlager ist 40 km entfernt und geht quer durch die Wüste. Wir schauen noch ein bisschen bei den anderen Teams zu und machen uns später auf den Weg. Die Beschreibung ist quasi garnicht vorhanden und wir starten los. Irgendwann treffen wir auf eine Teerstraße, die wir auch nehmen, sicher ist sicher. Schon fast am Camp angekommen, erwischen wir die falsche Kreuzung, auf der wir Abbiegen und kommen in ein Viertel in dem sofort, erst 5, 10 bis zu 20 Kinder unsere Autos aufhalten. Es wird sehr ungemütlich, soviele Hände in unseren Autos und alle betteln und schreien.
Olaf nimmt eine handvoll Luftballons und wirft sie auf die Straße und schreit: FAHR!, was ich auch tue. Im 2ten Auto haben Jürgen und Max nicht soviel Glück, einer von den Kids schießt mit der Steinschleuder die Heckscheibe ihres Wagens ein. Wir flüchten und kommen nach 5 Minuten in unserem Zeltlager an. Dort erfahren wir das bereits 5 andere Autos vor uns auch beschossen wurden.
Wir beziehen unser Großraumzelt, 20 Pers., und gehen ein Siegerbier trinken. Am Abend überschlagen sich die Nachrichten, über verlorene Teams und beschädigte Autos in der Wüste, die in einer Polizeiaktion geborgen werden müssen. Aber Gott sei Dank ist nichts passiert, so dass wir zusammen den Rallyeabschluß bei einem Folkloreabend feiern können.
Schöne Grüße ins schöne Allgäu und in den Rest der Welt
Euer Chill out Desert Project Team
Jochen, Werner, Olaf, Max, Jürgen, Manne